Katharina Sieghartsleitner bildet ab was sie berührt und bewegt: Weiblichkeiten, Zuhause, Veränderungen in Nuancen und die Poesie in scheinbaren Nebensächlichkeiten. Über Tränen, Zufälle, Schleifen und Mißgeschicke erforscht sie ihre Verbindung zur Welt. Wenn es schnell gehen muss, greift sie zur Kamera. Worte helfen ihr festzuhalten und zu begreifen, was sie da eigentlich tut. Wenn sie nicht denken will, zeichnet und malt sie und ihre Objekte passieren zwischen all dem fast wie von selbst. In Video und Performance verknüpft sie schließlich alles – wie eine Spinne die Fäden in ihrem Netz.